Tiefer Kommentar
Dieser Vers wurde vom Buddha im Jetavana-Kloster gelehrt und betrifft den Mönch Sundaramudda, bekannt als Mỹ Hải. Der Geschichte zufolge war Mỹ Hải ein junger Mann mit hohem gesellschaftlichem Ansehen in Savatthi, der in eine wohlhabende Familie mit immensem Reichtum hineingeboren wurde. Er kam ins Kloster, und nachdem er die Lehren Buddhas gehört hatte, erwachte er und bat darum, in das klösterliche Leben einzutreten. Der Buddha wies ihn an, zuerst die Erlaubnis seiner Eltern einzuholen. Entschlossen überzeugte Mỹ Hải seine Eltern, und sie stimmten schließlich zu, obwohl sie bei dem Gedanken an seine Abreise zutiefst traurig waren. Als seine Eltern Kinder in seinem Alter spielen sahen, sehnten sie sich nach ihm. In ihrer Trauer kam eine Kurtisane auf sie zu und bot an, Mỹ Hải nach Hause zu holen, als Gegenleistung dafür, dass sie zur Hausherrin ernannt würde, was sie zustimmten. Sie ging nach Savatthi, bot Mỹ Hải während seiner Almosengänge Geschenke an und überredete ihn nach einigen Tagen, ihr Haus zu besuchen. Sie plante mit einheimischen Kindern, ihn jedes Mal mit Staub zu bedecken, wenn er zum Essen kam. Trotz ihrer Schelte machten die Kinder weiter und folgten ihren Anweisungen. Am nächsten Tag sah sich Mỹ Hải erneut den Eskapaden der Kinder gegenüber; Die Kurtisane lud ihn ins Haus ein, um dem Staub aus dem Weg zu gehen, und wies die Kinder an, beim Essen Lärm zu machen, und führte ihn schließlich in die oberste Etage des Herrenhauses. Dort saß Mỹ Hải in der Falle, gab seine strengen Almosenpraktiken auf und ließ sich von der List der Kurtisane verführen. Als ihm klar wurde, dass er gegen ein wichtiges Gebot verstoßen hatte, erfüllte ihn die Angst. Der Buddha, der seinen Verstand kannte, lächelte und sagte Ananda, dass im obersten Stockwerk des Herrenhauses ein Kampf zwischen Mỹ Hải und der Kurtisane stattfand. Ananda fragte, wer siegen würde, und der Buddha antwortete, dass Mỹ Hải gewinnen würde. Der Buddha manifestierte ein Bild vor dem Mönch und wies ihn an, alle Wünsche und Anhaftungen aufzugeben. Als Mỹ Hải dies hörte, erlangte er die Arahantschaft, nutzte seine Kräfte, um durch das Dach aufzusteigen und kehrte nach Savatthi zurück, um dem Buddha Respekt zu erweisen. Die Geschichte verdeutlicht den hohen Zweck des klösterlichen Lebens: Befreiung für sich selbst und alle Wesen anzustreben, was den Verzicht auf weltliche Freuden und Bindungen erfordert. Der Wunsch, um den es hier ging, war sexuelle Liebe, die sich auf Familie und Verwandtschaft ausdehnte, was im gesellschaftlichen Leben selbstverständlich ist, aber von denjenigen, die nach Befreiung streben, überwunden werden muss. Für Laienbuddhisten ist sexuelle Liebe in der Ehe anerkannt und grundlegend für das Familienglück. Für Mönche ist völliges Zölibat unerlässlich, um weltliche Bindungen zu überwinden und Erleuchtung zu erlangen. Die Geschichte von Mỹ Hải zeigt, dass selbst ein gut disziplinierter Mönch Versuchungen ausgesetzt sein kann und dass rechtzeitiges Eingreifen und Führung durch Buddha dabei helfen können, den Weg zur Befreiung aufrechtzuerhalten. Der Bericht ermahnt moderne Praktizierende auch, wachsam und selbstständig zu sein, da externe Retter nicht immer anwesend sind.
Zen-KI-Assistent
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