Tiefer Kommentar
Dieser Dhammapada-Vers wurde vom Buddha im Jetavana-Kloster in Verbindung mit dem Ehrwürdigen Moggallana gelehrt. Der Geschichte zufolge ähnelte der Vorfall um den Ehrwürdigen Moggallana dem des Ehrwürdigen Sariputta. Am Ende erfuhren die Menschen, dass die Ehrwürdige Moggallana das Verlangen bereits abgeschnitten hatte. Deshalb lehrte der Buddha diesen Vers. Verlangen und Zweifel sind zwei grundlegende Verunreinigungen, die große Hindernisse auf dem Weg der Praxis schaffen. Ein Praktizierender, der befreit werden möchte, muss beides entfernen. Das Ungeborene ist das von einem Arahant verwirklichte Nibbana. Wer die Arahantschaft erlangt, hat alle Sünden und Leiden beseitigt und kehrt nicht mehr zur Geburt in diese Welt zurück. Genauer gesagt bleibt kein einziger befleckter Gedanke übrig. Solange es Gedanken gibt, entsteht etwas. Ob der Gedanke heilsam oder unheilsam ist, er führt dennoch zur Wiedergeburt. Wenn der Gedanke heilsam ist, kann man in einem guten Bereich wiedergeboren werden und die Frucht des Verdienstes genießen; Wenn es unheilsam ist, kann es sein, dass man in einem Bereich des Leidens wiedergeboren wird. Gedanken entstehen aus geistigem Karma. Arahants haben dieses mentale Karma beendet. Der ruhelose Affe des Bewusstseins hat keine Grundlage mehr für Aktivität. Wenn das geistige Karma aufhört, endet dort der Weg von Geburt und Tod. Dies nennt man das Ungeborene: nirgendwo wiedergeboren zu werden, sondern im Nibbana zu verweilen. Nibbana ist der friedliche Zustand, in dem jede Spur von Befleckung aufgehört hat. Dies kann ohne Rest Nibbana genannt werden. Im Gegensatz dazu wird das Nibbana von Bodhisattvas nicht-beständiges Nibbana genannt. Es bleibt an keinem Ort fixiert, denn Bodhisattvas bewegen sich gemäß ihren Gelübden, um den Lebewesen zu helfen. Daher unterscheidet sich das Nibbana der Bodhisattvas von dem der Arahants.
Zen-KI-Assistent
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