Tiefer Kommentar
Dieser Dhammapada-Vers wurde vom Buddha während seines Aufenthalts in der Pagodenhalle gelehrt und handelt von einem listigen Brahmin, der sich kopfüber an einen Baum hängte. Der Geschichte zufolge gab es in der Stadt Vesali einen Brahmin, der auf der Suche nach materiellem Gewinn zu allen Mitteln Zuflucht nahm. Er rief dem Volk zu, forderte Geld und eine Dienerin und drohte, dass er sonst vom Baum in den Tod fallen und zu einem bösen Geist werden würde, der die Stadt zerstören würde. Als die Bhikkhus damals in der Stadt um Almosen gingen, sahen sie ihn kopfüber an einem Ast hängen, und er blieb hängen, als sie die Stadt verließen. Die erschrockenen Menschen brachten, was er verlangte, und legten es unter den Baum. Dann stieg er hinunter, sammelte seine Beute ein und machte sich auf den Weg. Er wanderte in der Nähe des Klosters umher und brüllte wie ein Stier. Die Bhikkhus wussten, dass er schlau war und bekommen hatte, was er wollte. Um die Situation zu verstehen, informierten sie den Buddha. Der Buddha enthüllte, dass dies nicht das erste Mal war, dass er so etwas getan hatte – auch in der Vergangenheit war er ein falscher Einsiedler gewesen, der Menschen durch Täuschung betrügt, um Gewinn zu erzielen. (Zusammenfassung am Ende der Geschichte). Die Täuschung anderer mit dem äußeren Anschein einer spirituellen Praxis, um Geld zu erpressen, hat es sicherlich zu jeder Zeit gegeben. Besonders in der gegenwärtigen Zeit des Niedergangs fällt es Menschen, die die Robe eines Mönchs tragen, sehr leicht, durch Täuschung ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie können sich in verschiedenen Formen verkleiden. Aber am verlockendsten ist vielleicht das asketische Erscheinungsbild – je strenger das Kleid, desto leichter ist es, mehr Opfergaben zu erhalten. Dies ist auch eine raffinierte Technik, um Geld zu verdienen. Sie nutzen die menschliche Psychologie geschickt aus, insbesondere naive und leichtgläubige Frauen. Für sie ist jedes Mittel und jede Sünde akzeptabel, solange sie reichlich Reichtum und Besitz haben. Wenn sie Angst vor Fehlverhalten hätten, würden sie es niemals wagen, so zu handeln. Allerdings geht es hier nicht darum, jeden wahllos zu verurteilen. Es gibt auch Mönche, die äußerlich asketische Gewänder tragen, innerlich aber wirklich für die Befreiung praktizieren. Allerdings ist es in dieser Welt aus Gold und Schlacke schwer, eine klare Unterscheidung zu treffen. Manche sagen: Sehen Sie sich einfach jemanden an, der ein Klostergewand trägt, und bringen Sie ihm aufrichtig und von ganzem Herzen etwas dar. Warum sollte man sich damit abmühen, Wahres vom Falschen zu unterscheiden? Das ist die allgemeine Einstellung gläubiger, großzügiger Menschen. Die Geschichte dieses Brahmanen ist ein Beispiel unter unzähligen listigen Täuschungsplänen. Viele Familien waren verunsichert und verloren ihr Glück, weil sie solchen falschen Mönchen Opfer darbrachten. Es muss gesagt werden, dass die Mehrheit der Betrogenen Frauen sind. Laienfrauen sind sehr großzügig und mitfühlend im Geben. Sie denken: Wer täuscht, indem er vorgibt zu praktizieren, der soll die karmischen Konsequenzen tragen. Das ist eine gute Absicht. Aber vergessen Sie bitte nicht, dass im Buddhismus Mitgefühl mit Weisheit einhergehen muss. Wir können nicht blind glauben, denn das würde sie unwissentlich dazu befähigen, noch mehr Unrecht zu begehen. Das ist kein wahres Mitgefühl. Möge jeder diesen Punkt beherzigen. Daher lehrt der Buddha im obigen Vers deutlich, dass man eine Person nicht allein aufgrund ihrer strengen äußeren Erscheinung als wahren Praktizierenden beurteilen kann. Selbst wenn man verfilztes Haar und ein Kleidungsstück aus Antilopenfell trägt, ist das äußere Verhalten nur eine Zierde, wenn der Geist immer noch von Gier und Begierde erfüllt ist. Dies ist der Weckruf Buddhas, über den wir gründlich nachdenken sollten.
Zen-KI-Assistent
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