Tiefer Kommentar
In dieser Lehre erklärte und erzählte der Buddha der Versammlung eine Geschichte, während er im Jetavana-Kloster weilte. Der Erzählung zufolge wurde eine Frau namens Magandiya, die zuvor vom Buddha abgelehnt worden war, zutiefst enttäuscht und beleidigt und hegte einen tiefen, verborgenen Groll. Später, nachdem sie Königin geworden war, suchte sie Rache, indem sie eine Gruppe armer, ungebildeter und widerspenstiger Personen anheuerte, um den Buddha verbal zu beschimpfen und zu demütigen. Sie wies sie an, dass der Asket Gotama, wann immer er an diesen Ort kam, um Almosen zu erbitten, ihn umzingeln und mit den abscheulichsten Ausdrücken beleidigen sollte, um ihn zu vertreiben. Als sich Buddha und Ananda auf ihrem Almosengang der Stadt näherten, folgten ihnen Stadtbewohner, darunter Ungläubige und angeheuerte Rowdys, und beschimpften sie heftig. Der Buddha blieb gefasst. Ananda, betrübt über die Beleidigungen, bat den Buddha zu gehen. Der Buddha fragte ihn, wohin sie gehen sollten, und Ananda schlug eine andere Stadt vor. Der Buddha fragte, ob die Menschen dort sie beleidigen würden, worauf Ananda antwortete, dass sie wieder umziehen würden. Der Buddha erklärte, dass sie vor Schwierigkeiten nicht fliehen, sondern bleiben sollten, bis sie nachlassen, so wie ein Krieger oder ein Elefant in die Schlacht zieht. Der Buddha veranschaulichte, dass ein Praktizierender angesichts von Widrigkeiten außergewöhnliche Geduld und Ausdauer entwickeln muss, so wie ein Kriegselefant ohne Angst unzähligen Pfeilen aus allen Richtungen standhält. In ähnlicher Weise sah sich der Buddha böswilligen Plänen gegenüber und blieb dennoch gelassen, weil er alle Verunreinigungen beseitigt hatte und Mitgefühl besaß. Praktizierende werden unweigerlich auf interne und externe Prüfungen und Hindernisse stoßen. Innere Verunreinigungen sind die größere Herausforderung; Wenn sie überwunden werden, können äußere Hindernisse keinen Schaden anrichten. Wahre Geduld (Khanti) ist für den spirituellen Fortschritt unerlässlich. Der Buddha erklärte weiter die drei Arten von Geduld: Geduld mit Wünschen, Geduld mit Beleidigungen oder Beleidigungen und Geduld mit Geistesstörungen. Die Beherrschung dieser Dinge führt zu Befreiung und einem Geist, der weder Kritik noch Widrigkeiten erschüttert. Der Buddha verglich dies mit der Zähmung von Tieren: Selbst ein gut trainierter Elefant oder ein Pferd ist nicht so kultiviert wie ein Mensch, der Geduld und moralische Disziplin pflegt und in der Lage ist, Wut zu bändigen und Bosheit zu überwinden. Ein solcher Mensch verfügt über höchste spirituelle Stärke und kann der Welt ungestört entgegentreten.
Zen-KI-Assistent
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