Tiefer Kommentar
Dieser Dhammapada-Vers wurde vom Buddha in Jetavana über den Laien-Anhänger Citta gelehrt. Der Geschichte zufolge war „Citta ein Laie voller spiritueller Hingabe, der immer respektiert wurde, wenn er den Buddha besuchte.“ Als der Ehrwürdige Ānanda dies sah, fragte er den Buddha: „Von der Welt Verehrter! Wird Citta nur respektiert, wenn er dich besucht, oder wird er auch respektiert, wenn er andere besucht?“ Der Buddha antwortete: „Ānanda, er wird immer respektiert, egal ob er mich oder jemand anderen besucht, denn er ist voller Glauben, spirituellem Streben und Tugend. Ein solcher Mensch wird geehrt, wohin er auch geht.“ So sprach der Buddha diesen Vers. Wahrer Glaube ist ein aufrichtiges und rational geleitetes Vertrauen. Der Glaube ist für einen Praktizierenden von entscheidender Bedeutung, insbesondere für diejenigen, die dem Weg des Reinen Landes folgen, wo der Glaube die wichtigste der drei Voraussetzungen ist: Glaube, Praxis und Streben. Im Avataṃsaka Sūtra heißt es: „Glaube ist die Mutter allen Verdienstes.“ Ohne Glauben ist die Praxis wie ein Baum ohne Wurzeln, der zum Verdorren verurteilt ist. Der feste Glaube an das Dreifache Juwel und an Karma ermöglicht den Fortschritt in Richtung Befreiung. Der Glaube muss auf Weisheit beruhen; andernfalls wird es zu Aberglauben oder blindem Glauben. Ein Praktizierender, der zutiefst auf heilsame Lehren vertraut, wird moralische Grundsätze einhalten, die nicht nur das Böse eindämmen, sondern auch die Kultivierung guter Taten fördern. Gebote und tugendhaftes Verhalten unterstützen einander, aber Gebote sind die Grundlage. Alle guten Eigenschaften entstehen aus der Einhaltung von Geboten. Tugendhaftes Verhalten beeinflusst andere, aber ohne es kann man sich nicht einmal selbst verändern, geschweige denn andere. Um moralisches Verhalten zu kultivieren, muss ein Praktiker umfassend studieren und das Gelernte anwenden. Daraus entsteht ein großzügiges und verzeihendes Herz, das in der Lage ist, Bindungen an sich selbst, andere und alle Phänomene loszulassen und so Befreiung zu erlangen. Dies spiegelt die Praxis der vier Unermesslichen des Bodhisattvas wider: liebende Güte, Mitgefühl, mitfühlende Freude und Gleichmut, wobei Gleichmut am wichtigsten ist. Demut und Respekt, die „sieben edlen Eigenschaften“, unterstützen Glauben, Gebote, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit. Wer mit diesen sieben Schätzen ausgestattet ist, erlangt überall Respekt. Diese Geschichte zeigt, dass Citta, voller Glauben und Tugend, überall respektiert wurde. Wahre Moral strahlt aus einem echten Herzen; Das äußere Erscheinungsbild oder die Nähe zu tugendhaften Lehrern allein können keinen Respekt hervorrufen. Echte Tugend bleibt bestehen, Falschheit nicht.“
Zen-KI-Assistent
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