Wer andre Wesen schont, die auch nach Wohlsein streben, So wie er selbst, der findet Glück im nächsten Leben. (v. 131 und 132 = Udāna II, 3.)
Wer, während er selbst nach Glück strebt, andere Wesen, die ebenfalls nach Glück streben, nicht mit Gewalt unterdrückt, wird in Zukunft Glück finden.
Tiefer Kommentar
Der Buddha gab diese Lehre im Jetavana-Kloster über eine Gruppe von Kindern. Als er sah, wie sie eine Schlange mit Stöcken schlugen, weil sie Angst hatten, gebissen zu werden, lehrte er, dass die Suche nach dem eigenen Glück, indem man anderen Schmerzen zufügt, die sich ebenfalls nach Glück sehnen, nur zu künftigem Leid führen wird. Die menschliche Natur neigt oft zum Egoismus und führt dazu, dass Menschen anderen Schaden zufügen, um sich selbst zu schützen. Wahres Glück kann jedoch nicht auf dem Leiden anderer aufbauen. Wenn wir aus Wut oder Unwissenheit handeln, um jemandem Schaden zuzufügen, zerstören wir unseren eigenen Frieden. Wahres Glück liegt in Achtsamkeit, Mitgefühl und dem Loslassen von Feindseligkeit.
Dieser Vers lehrt, dass wahres Glück nicht durch die Zufügung von Leid an andere Lebewesen erreicht werden kann, die ebenfalls nach Glück streben. Der Buddha betonte, dass egoistisches Handeln, das anderen Schmerz zufügt, um das eigene Glück zu sichern, nur zu zukünftigem Leid führt.
Stattdessen liegt wahres Glück in Achtsamkeit, Mitgefühl und dem Loslassen von Feindseligkeit. Indem wir andere Lebewesen schonen und ihre Sehnsucht nach Wohlsein anerkennen, legen wir den Grundstein für unser eigenes zukünftiges Glück. Wie können Sie heute Mitgefühl in Ihrem Handeln zeigen?
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