Behandle niemand grob, sonst wird zurückgescholten; Schimpfworte bringen Leid; sie werden dir vergolten.
Sprich mit niemandem hart, denn die Angesprochenen könnten etwas erwidern. Tatsächlich tut wütendes Reden weh und es kann zu Vergeltungsmaßnahmen kommen.
Tiefer Kommentar
Der Buddha lehrte diesen Vers im Jetavana-Kloster, bezogen auf den Mönch Kundadhana. Es verdeutlicht die schwerwiegenden karmischen Folgen falscher Sprache, insbesondere harter und spaltender Worte. Die Zunge ist wie ein zweischneidiges Schwert; Wenn es von einem wütenden Geist getrieben wird, kann es immense Zerstörung anrichten. In den buddhistischen Lehren werden Geschichten von Menschen erzählt, die Hunderte von Leben lang in niederen Sphären gelitten haben, nur weil sie beleidigende Ausdrücke verwendet haben, etwa von einem Lehrer, der seine Schüler wütend als „dumm wie Kühe“ bezeichnete, oder von einem Novizen, der sich darüber lustig machte, dass die Gesänge eines Arhats wie ein bellender Hund klangen. Deshalb muss man sehr auf ihre Rede achten, denn harte Worte bringen unweigerlich Vergeltung und Leid mit sich.
Dieser Vers des Dhammapada lehrt uns, niemanden grob zu behandeln oder harte Worte zu verwenden. Wenn wir dies tun, ist es wahrscheinlich, dass wir mit ähnlicher Grobheit oder Schimpfworten konfrontiert werden.
Wie die Geschichte des Mönchs Kundadhana zeigt, hat wütendes oder spaltendes Reden schwerwiegende karmische Folgen. Die Zunge kann wie ein zweischneidiges Schwert sein, das großes Leid verursacht, wenn sie von einem wütenden Geist angetrieben wird. Harte Worte führen unweigerlich zu Vergeltung und Schmerz.
Wie können wir unsere Worte achtsamer wählen, um Leid für uns und andere zu vermeiden?
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