Wer, stets in strenger Zucht, vermöge ernsten Strebens In Weisheit sich befreit, den sucht der Mar vergebens.
Mãra findet nie den Weg der wirklich Tugendhaften, die in Achtsamkeit verharren und durch vollkommenes Wissen befreit werden.

Tiefer Kommentar

Dieser Vers bekräftigt die vorherigen Lehren zur Achtsamkeit. Rücksichtslos zu sein bedeutet, dass es an moralischer Disziplin mangelt. Um seine Tugend zu vervollkommnen, lehrt der Buddha, dass man in vollkommenem Wissen (richtiger Weisheit) verharren muss, im Gegensatz zu weltlichem oder ketzerischem Wissen, das das Leiden von Geburt und Tod nicht lösen kann. Vollkommene Weisheit erkennt die illusorische Natur aller Phänomene, befreit den Geist von Anhaftungen und beendet den Kreislauf der Wiedergeburt. Wenn man die Befleckungen vollständig auslöscht und in vollkommener Weisheit verharrt, kann Mara (die Verkörperung von Täuschung und Tod) sie nicht finden. Umgekehrt ist ein Leben in Rücksichtslosigkeit so, als würde man mit dem Bösen zusammenarbeiten. Deshalb muss ein Praktizierender das Schwert der Weisheit führen, um die Wurzeln der Befleckung zu durchtrennen und darf niemals rücksichtslos leben.

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