Tiefer Kommentar
Der Buddha zeigt uns, dass das Gesetz des Karma vollkommen gerecht ist. Wir ernten, was wir säen. Niemand kann für einen anderen essen, um satt zu werden. Der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang ist sehr klar. Wenn wir uns ein edles, glückliches Ergebnis wünschen, kann es niemand anderes für uns schaffen, nicht einmal unsere engsten Verwandten wie Eltern oder Großeltern. Unsere Eltern haben uns unseren physischen Körper gegeben, aber die Tugend und den Frieden, die wir erlangen, müssen wir selbst erschaffen. Sich völlig auf andere zu verlassen, ist eine bloße Illusion. In dieser Welt erreicht niemand seine Wünsche, indem er untätig herumsitzt. Darauf zu warten, dass etwas passiert, ist die Einstellung der Faulen und Abhängigen. Ein Student, der sich weigert, hart zu lernen, kann nicht damit rechnen, seine Prüfungen zu bestehen. Es ist wahr, dass im Karma neben der primären Ursache auch gute unterstützende Bedingungen für einen erfolgreichen Ausgang erforderlich sind. Für den Schüler ist seine harte Arbeit die Hauptursache, während seine Eltern, Lehrer und Schule die Bedingungen unterstützen. Gute unterstützende Bedingungen tragen dazu bei, dass die Hauptursache gedeiht. Umgekehrt kann es sich auch bei einer guten Primärursache ohne gute unterstützende Bedingungen nicht gut entwickeln. Für einen Praktizierenden gilt: Obwohl jeder die Urursache der Buddha-Natur besitzt, kann sie sich ohne gute unterstützende Bedingungen nicht vollständig manifestieren. Der Buddha, die Eltern, die Lehrer und die Schriften sind gute unterstützende Bedingungen. Aber selbst mit all dem können wir keine guten Ergebnisse erzielen, wenn wir uns nicht in der Praxis anstrengen. Deshalb lehrt der Buddha: „Weder Mutter, Vater noch irgendein anderer Verwandter können etwas Größeres bewirken als der eigene wohlgeleitete Geist.“ Ein „gut gerichteter Geist“ bezieht sich auf die Hingabe des Geistes an die zehn heilsamen Taten: Großzügigkeit, moralische Disziplin, Meditation, Ehrfurcht, Dienen, Übertragung von Verdiensten, Freude über die Verdienste anderer, Hören auf den Dharma, Lehren des Dharma und richtige Sichtweise. Diese zehn heilsamen Taten sind das Boot, das uns zu den Ufern des Friedens und der Befreiung trägt.
Zen-KI-Assistent
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