Er sei stets liebevoll, im Wandel tadellos; So endet alles Leid, und seine Freud' ist groß.
Möge er mit Freunden verkehren, die edel, energisch und rein im Leben sind, möge er herzlich und kultiviert sein. So wird er voller Freude dem Leiden ein Ende bereiten.

Tiefer Kommentar

Dieser Vers führt die Lehre Buddhas aus der Geschichte von Sona Kutikanna und seiner Mutter fort. Die Mutter, eine gläubige Laie, hörte einer Dhamma-Rede zu, als Banditen in ihr Haus einbrachen und ihren Reichtum plünderten. Obwohl ihr dreimal von dem Raubüberfall erzählt wurde, blieb sie ruhig, hörte weiter zu und tadelte den Diener, weil er sie gestört hatte. Der Banditenchef war beeindruckt von ihrer Distanziertheit und befahl, alles zurückzugeben, und die gesamte Bande suchte später die Ordination unter der Ehrwürdigen Sona. Der Buddha lehrte dann, dass ein Praktizierender eine aufrichtige Haltung und ein aufrichtiges Verhalten haben sollte. Solch ein freudiger und reiner Mensch wird allen Leiden ein Ende bereiten.

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