Ein rechter Mönch nimmt Hand und Fuß und Wort' in acht, Zufrieden, einsam, froh, auf Geisteszucht bedacht.
Wer die Kontrolle über seine Hände, Füße und Zunge hat; Wer völlig beherrscht ist, Freude an der inneren Entwicklung hat, in Meditation versunken ist, zurückhaltend und zufrieden ist – den nennen die Leute einen Mönch.
Tiefer Kommentar
Dieser Dhammapada-Vers wurde im Jetavana-Kloster über einen Bhikkhu gelehrt, der eine Gans tötete. Der Buddha tadelte ihn und sagte, dass weise Menschen bereits vor dem Erscheinen des Buddha auf kleine Fehler achtgeben würden. Anschließend erzählte er die Geschichte seines früheren Lebens als König Kuru, der die fünf Gebote strikt befolgte und seinem Königreich Wohlstand brachte. Ein Bhikkhu muss seine Hände, Füße und Sprache kontrollieren, Freude an der Meditation haben, alleine leben und zufrieden sein.
Dieser Vers beschreibt die Eigenschaften eines wahren Mönchs: Er kontrolliert Hände, Füße und Sprache, ist also in seinen Handlungen und Worten achtsam. Er findet Freude an der Entwicklung seines Geistes durch Meditation, lebt zurückgezogen und ist zufrieden.
Die Geschichte des Bhikkhu, der eine Gans tötete, verdeutlicht, wie wichtig selbst kleine Fehler sind und dass wahre Weisheit in der ständigen Selbstbeherrschung liegt. Ein Mönch kultiviert diese Eigenschaften, um inneren Frieden und Wohlstand zu erlangen, ähnlich wie König Kuru, der durch die Einhaltung der Gebote seinem Reich Wohlstand brachte.
Wie können Sie diese Achtsamkeit in Ihrem täglichen Leben üben?
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