Tiefer Kommentar
Diese vier Verse über Ankura wurden vom Buddha am Yellowstone Rock (Pandukambala Sila) gelehrt. Die Geschichte wird im Kommentar zum Vers „Derjenige, der sich der Meditation widmet“ ausführlich beschrieben, der sich auf Indaka bezieht. Eines Tages betrat der Ehrwürdige Anuruddha das Dorf, um Almosen zu holen. Indaka bot dem Ehrwürdigen einen Löffel seiner eigenen Mahlzeit an. Dies war eine verdienstvolle Tat, die er in einem früheren Leben vollbracht hatte. Ankura hingegen stellte zehntausend Jahre lang Heizfeuerstellen über eine Entfernung von fünfzig Kilometern zur Verfügung und spendete sehr großzügige Nahrungsmittel. Doch Indaka erhielt eine größere karmische Belohnung. Der Buddha lehrte: „Ankura, wenn man Almosen gibt, sollte man sorgfältig überlegen. Dies zu tun ist, als würde man Samen in guten Boden säen, der reichlich Blumen und Früchte hervorbringt. Aber das hast du nicht getan. Deshalb hat dein Geben nicht zu einer großen Belohnung geführt.“ Vers 356: Unkraut schadet den Feldern; Verlangen schadet der Menschheit. Deshalb bringt das Geben an diejenigen, die frei von Wünschen sind, große Belohnung mit sich. Um der Gier entgegenzuwirken, lehrte uns der Buddha, unsere Herzen zu öffnen und Besitztümer mit den Armen zu teilen. Geben ist das Mittel, selbstsüchtigen Geiz zu überwinden. Aufgrund der Gier verursachen die Menschen viel Leid. Um die unersättliche Gier der Menschen zu reduzieren, lehrte der Buddha das Geben – also das Teilen einiger Besitztümer. Oder man nutzt wahrheitsgemäße Dharma-Worte und liebevolle Reden, um andere aufzuwecken und ihre Gier zu reduzieren. Dann, sagte der Buddha, werde man eine sehr große Belohnung erhalten. Die Verse 356-359 haben eine ähnliche Bedeutung und Lehren. Vers 356: Unkraut schadet den Feldern, Begierde schadet der Welt. So wie ein Bauer fleißig Unkraut im Garten jäten muss, müssen die Menschen das Verlangen beseitigen. Vers 357: Der Zorn muss beseitigt werden. Vers 358: Unwissenheit muss beseitigt werden. Diese drei Gifte schaden den Menschen sehr. Die heutige Welt ist in Aufruhr und Unruhe, gerade weil die Menschheit diese drei Gifte immer noch nährt und bereitwillig zum Sklaven dieser drei Gifte wird, angetrieben von ihnen. Nur wenn wir sie aus dem Garten des Geistes entfernen, so wie wir alles Unkraut von Feldern und Gärten vernichten, kann die Menschheit auf ein Leben in Frieden und Glück hoffen. Verlangen (sinnliches Verlangen) ist ebenfalls sehr gefährlich. Wenn die Menschheit nicht bald zerstört wird, wird sie niemals Frieden erfahren. Auch seine Wurzel liegt in der Unwissenheit. Daher lehrt Vers 359, dass sinnliche Wünsche der Menschheit schaden, sodass es eine große Belohnung bringt, denjenigen etwas zu geben, die das Verlangen aufgegeben haben.
Zen-KI-Assistent
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