Dem auf das trockne Land geworfnen Fische gleich, So quält das Denken sich, zu fliehn aus Māras Reich.
Wie ein Fisch pocht und zittert, wenn er aus dem Wasser gezogen und an Land geworfen wird, so ist auch dieser Geist aufgeregt. Daher sollte man das Reich von Màra verlassen.

Tiefer Kommentar

Der Buddha vermittelt ein anschauliches Bild davon, wie leicht es ist, sich von unserem eigenen Verstand täuschen zu lassen. Wenn ein Praktizierender seinen Geist nicht gezähmt hat – oder seine sechs Sinne nicht beherrscht – macht der Kontakt mit der Außenwelt den Geist unruhig. Es ist genau so, als würde man einen Fisch an Land werfen. Wie kann es nicht herumwirbeln? Ein Fisch braucht Wasser zum Leben. Auf die trockene Erde geworfen, wird es sterben. Ebenso gilt: Wenn ein Praktizierender seinen Geist nicht beherrschen kann, kann er der Belästigung durch Mara (den dämonischen Kräften der Verunreinigung) nicht entkommen. Um dem Reich von Mara zu entkommen, muss man daher den „Pfeil der Weisheit“ und den „Bogen der Konzentration“ verwenden. Andernfalls werden sie geistig zugrunde gehen, genau wie ein sterbender Fisch, der am Ufer um sich schlägt.

🌿

Zen-KI-Assistent

Online

Willkommen. Ich bin dein Zen-KI-Begleiter, um dir zu helfen, über Vers 34 nachzudenken. Hast du Fragen oder möchtest du seine Bedeutung weiter erforschen?