Kein Feuer gleicht der Gier, kein Haifisch gleicht dem Hasse, Kein Netz dem Wahn; dem Drang gleicht keine Wasserstraße.
Es gibt kein Feuer wie Lust; es gibt keinen Griff wie Hass; es gibt keine netzähnliche Täuschung; Es gibt keinen Fluss wie Verlangen.

Tiefer Kommentar

Der Buddha hielt diesen Vers im Jetavana-Kloster über fünf Laienanhänger, die einer Ansprache beiwohnten. Während der Buddha unparteiisch lehrte, achtete nur ein Zuhörer darauf; die anderen wurden durch Gewohnheiten abgelenkt, die sie aus ihren früheren Leben übernommen hatten – schlafen, mit der Erde spielen, in den Himmel starren oder mit Ästen herumfummeln. Der Buddha erklärte, dass diese Verhaltensweisen Überbleibsel ihrer früheren Existenz seien (als Schlange, Insekt, Astrologe bzw. Affe). Nur der Zuhörer, der fünfhundert Leben lang als Brahmane die Veden gesungen hatte, war bereit, die Lehren vollständig zu begreifen. Der Buddha nutzte diese Gelegenheit, um die tiefgreifenden Hindernisse von „Tham, Sân, Si“ (Gier, Hass und Täuschung) zu veranschaulichen. Er warnte davor, dass Lust ein verzehrendes Feuer, Hass ein einschränkender Griff, Täuschung ein fesselndes Netz und Verlangen ein überwältigender Fluss sei. Diese Lehre dient als zeitlose Erinnerung daran, dass tief verwurzelte geistige Gewohnheiten und Befleckungen die Wahrheit verdunkeln und den Geist daran hindern, spirituelle Weisheit zu empfangen, und betont die dringende Notwendigkeit, das Herz zu reinigen, um dauerhaften Frieden zu erreichen.

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