Tiefer Kommentar
Der Buddha hielt diesen Vers im Veluvana-Kloster in Rajagaha über einen jungen Mann von adeliger Herkunft. Der Geschichte zufolge heiratete dieser junge Adlige eine Frau aus derselben Klasse, doch kurz darauf beging sie Ehebruch. Von Scham verzehrt, isolierte sich der junge Mann und hörte auf, sich mit irgendjemandem zu treffen. Als er schließlich den Buddha besuchte, fragte dieser nach seiner langen Abwesenheit. Nachdem er die Geschichte des jungen Mannes gehört hatte, erinnerte der Buddha ihn daran, dass er bereits in früheren Leben erklärt hatte, wie sich die launische Natur unaufgeklärter Menschen unvorhersehbar wie fließende Flüsse verändern kann, und dass die Weisen ihre Energie nicht mit Wut über ein solches Verhalten verschwenden sollten. Der Buddha erklärte dann, dass Unkeuschheit der Makel einer Frau, Geiz der Makel eines Gebers und böse Taten sowohl in dieser als auch in der nächsten Welt Makel seien.
Diese Lehre unterstreicht, dass menschliches Glück davon abhängt, das gegenseitige Vertrauen innerhalb einer Familie durch ethisches Verhalten zu schützen. Häuslicher Frieden erfordert Geduld, Verständnis und gegenseitigen Respekt und nicht die Durchsetzung von Autorität. Untreue zerstört das Fundament der Liebe und macht deutlich, warum das dritte Gebot gegen sexuelles Fehlverhalten für Hausangestellte unverzichtbar ist. Der Buddha bezeichnet Geiz (macchariya) auch als den Makel des Gebens (dana). Während Geben eine edle Erweiterung des Herzens durch Mitgefühl darstellt, ist Geiz eine Manifestation von Selbstsucht, die das spirituelle Wachstum beeinträchtigt. Letztlich wirken unheilsame Taten als Flecken, die dem Einzelnen ein Leben lang Leid bereiten. Durch das Erkennen dieser Makel lernt ein Praktizierender, Geduld zu entwickeln, absolute Treue zu bewahren und seine Handlungen zu reinigen, um langfristiges spirituelles Wohlergehen zu sichern.
Zen-KI-Assistent
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