Daß einer nur getadelt oder allgemein Gelobt wird, war noch nie, ist nicht und wird nicht sein.
Es gab nie, wird es nie geben und gibt es auch jetzt nicht, eine Person, die völlig beschuldigt oder völlig gelobt wird.

Tiefer Kommentar

In Anlehnung an den Kontext des vorherigen Verses bietet diese Strophe weitere Einblicke in die Natur der weltlichen Meinung. Der Buddha lehrte, dass es unmöglich ist, dass irgendjemand allgemein gelobt oder allgemein beschuldigt wird, weil die menschliche Wahrnehmung subjektiv ist und oft von Verunreinigungen bestimmt wird. Der Buddha betont, dass man sein Selbstwertgefühl nicht auf dem Lob oder der Tadel anderer basieren sollte, sondern vielmehr auf seinem eigenen Verhalten und seiner Klarheit des Geistes, und spiegelt damit die Notwendigkeit wider, Gleichmut unabhängig von externen Urteilen zu bewahren.

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