Daß einer nur getadelt oder allgemein Gelobt wird, war noch nie, ist nicht und wird nicht sein.
Es gab nie, wird es nie geben und gibt es auch jetzt nicht, eine Person, die völlig beschuldigt oder völlig gelobt wird.
Tiefer Kommentar
In Anlehnung an den Kontext des vorherigen Verses bietet diese Strophe weitere Einblicke in die Natur der weltlichen Meinung. Der Buddha lehrte, dass es unmöglich ist, dass irgendjemand allgemein gelobt oder allgemein beschuldigt wird, weil die menschliche Wahrnehmung subjektiv ist und oft von Verunreinigungen bestimmt wird. Der Buddha betont, dass man sein Selbstwertgefühl nicht auf dem Lob oder der Tadel anderer basieren sollte, sondern vielmehr auf seinem eigenen Verhalten und seiner Klarheit des Geistes, und spiegelt damit die Notwendigkeit wider, Gleichmut unabhängig von externen Urteilen zu bewahren.
Dieser Vers aus Kapitel 17, Vers 228 des Dhammapada lehrt uns eine wichtige Wahrheit über die menschliche Natur und die Meinungen anderer. Er besagt, dass es niemals eine Person gab, gibt oder geben wird, die von allen ausschließlich gelobt oder ausschließlich getadelt wird.
Die menschliche Wahrnehmung ist subjektiv und oft von unseren eigenen Unreinheiten beeinflusst. Daher ist es unmöglich, dass jemand von jedem auf die gleiche Weise beurteilt wird. Der Buddha ermutigt uns, unser Selbstwertgefühl nicht auf dem Lob oder Tadel anderer aufzubauen. Stattdessen sollten wir uns auf unser eigenes Verhalten und die Klarheit unseres Geistes konzentrieren.
Dieser Vers lädt uns ein, Gleichmut zu bewahren, unabhängig davon, wie wir von außen beurteilt werden. Wie können Sie diese Erkenntnis in Ihrem täglichen Leben anwenden?
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