Den Buddha, den des Dranges Netz und Gift nicht binden, Wer kann ihn, den Ungreifbar-Grenzenlosen, finden?
Auf welcher Spur kannst du diesen spurlosen Buddha mit grenzenloser Reichweite verfolgen, in dem nicht mehr das verwirrende und verwickelnde Verlangen existiert, das das Werden aufrechterhält?

Tiefer Kommentar

Im Anschluss an Vers 179 geht dieser Vers weiter auf die Natur der Errungenschaften Buddhas ein. Während der vorherige Vers die Unmöglichkeit betont, den Erleuchteten zu verfolgen, konzentriert sich dieser Vers auf das Fehlen des „verwirrenden Verlangens“ (tanhā), das den Kreislauf der Existenz antreibt. Der Buddha stellt klar, dass es für jemanden, der die Fesseln des Verlangens vollständig durchtrennt hat, kein „Netz“ oder „Köder“ gibt, der ihn verführen oder verführen kann. Nachdem der erleuchtete Geist die Impulse der Gier, des Hasses und der Täuschung überwunden hat, ist er bedingungslos und kann nicht in die Fallen des weltlichen Werdens zurückgelockt werden. Es dient als tiefe Erinnerung daran, dass die Befreiung in der Zerstörung des Verlangens liegt, das die Wiedergeburt aufrechterhält.

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