Ein Mensch, der nichts gelernt hat, altert wie ein Rind; Es wächst sein Fleisch, wobei sein Wissen nicht gewinnt.
Der Mann mit der geringen Bildung wird alt wie ein Stier. Er wächst nur in der Masse, aber seine Weisheit wächst nicht.

Tiefer Kommentar

Der Buddha lehrte diesen Vers im Jeta Grove über den Ältesten Kaludayi, der aufgrund seiner mangelnden Gelehrsamkeit bei Veranstaltungen häufig unpassend und unangemessen sprach. Als die Mönche dies berichteten, erklärte der Buddha, dass dies kein neuer Fehler sei. In einem früheren Leben als Bauer brauchte Kaludayi ein ganzes Jahr, um einen einfachen dreizeiligen Vers auswendig zu lernen, in dem er den König um einen neuen Ochsen bat, aber als er vor dem König stand, machte er einen Fehler und bat den König, stattdessen seinen verbleibenden Ochsen zu nehmen. Durch diese Geschichte betont der Buddha die entscheidende Bedeutung der Kultivierung von Weisheit. Im Buddhismus reicht der Glaube allein nicht aus; es muss ausgewogen sein und von Weisheit geleitet werden. Ohne das Dhamma zu lernen, zu studieren und anzuwenden, wird ein Mensch körperlich älter, ähnlich wie ein Stier, der an Größe und Muskeln zunimmt, aber spirituell und intellektuell stagniert. Wahrer Reichtum besteht nicht aus materiellen Besitztümern, die leicht verloren gehen können, sondern aus dem dauerhaften Wissen und der Weisheit, die man sich aneignet. Unabhängig von der Epoche sind kontinuierliches Lernen und Selbstverbesserung sowohl für den weltlichen Erfolg als auch für die spirituelle Befreiung von entscheidender Bedeutung.

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