Tiefer Kommentar
Der Buddha lehrte diesen Vers in Veluvana über Sirima, eine schöne Kurtisane in Rajagaha. Trotz ihres Berufes hatte sie ein gutes Herz. Nachdem sie einen Vers des Buddha gehört hatte, in dem es darum ging, Zorn durch Liebe und Böses durch Gutes zu überwinden, erlangte sie die Frucht des Stromeintritts (Sotapanna) und wurde eine hingebungsvolle Laienanhängerin. Ihre exquisite Schönheit faszinierte viele Männer. Doch plötzlich wurde sie krank und starb. Der Buddha bat den König, ihren Leichnam nicht einzuäschern. Tage später wurde ihr aufgedunsener, verwesender Körper, der von Würmern durchnässt war, der Öffentlichkeit präsentiert. Der König bot die Leiche jedem für tausend Münzen an und reduzierte den Preis nach und nach auf Null, doch niemand wollte sie haben. Der Buddha nutzte diese Gelegenheit, um über die wahre Natur des Körpers zu lehren. Menschen unternehmen große Anstrengungen, um ihren Körper zu verschönern, doch körperliche Schönheit ist vergänglich. Ganz gleich, wie umwerfend das Aussehen auch sein mag, es handelt sich letztendlich um ein verfallendes Gefäß, das von einer dünnen Hautschicht bedeckt ist und dazu bestimmt ist, zu einem Knochenhaufen zu werden. Der Körper ist eine Ansammlung von Elementen, die Krankheit und Tod unterliegen. Da sich Praktizierende dieser inhärenten Unreinheit und Vergänglichkeit bewusst sind, sollten sie sich nicht an körperliche Schönheit oder Sinneswünsche klammern, sondern ihr flüchtiges Leben vielmehr nutzen, um heilsame Taten und spirituelle Weisheit zu kultivieren.
Zen-KI-Assistent
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