So kann kein Gott der Welt, kein Teufel und kein Drachen, Selbst Brahma kann dann nicht den Sieg zunichte machen.
Selbsteroberung ist weitaus besser als die Eroberung anderer. Nicht einmal ein Gott, ein Engel, Mara oder Brahma können den Sieg einer solchen Person, die sich selbst unterwirft und sich stets zurückhält, in eine Niederlage verwandeln.
Tiefer Kommentar
Himmlische Wesen wie Devas, Gandharvas, Mara oder Brahma besitzen große Macht und erfreuen sich immenser Verdienste. Ihre himmlischen Freuden sind jedoch nur vorübergehend und werden irgendwann erschöpft sein. Die spirituelle Stärke eines Menschen, der seine eigenen Wünsche überwunden hat, übertrifft selbst diese mächtigen Wesen, da wahre Selbstbeherrschung zur endgültigen Befreiung und dem dauerhaften Ende des Leidens führt.
Dieser Vers aus dem Dhammapada (Kapitel 8, Vers 105) betont die unübertroffene Stärke der Selbstbeherrschung. Er besagt, dass der Sieg über sich selbst – die Überwindung der eigenen Wünsche und Begierden – weitaus mächtiger ist als jeder Sieg über andere.
Selbst mächtige Wesen wie Götter, Mara (der Teufel oder Versucher) oder Brahma können diesen inneren Sieg nicht zunichtemachen. Die wahre spirituelle Stärke, die aus der Selbstunterwerfung und ständigen Zurückhaltung entsteht, führt zu dauerhafter Befreiung und dem Ende des Leidens, was die vorübergehenden Freuden himmlischer Wesen übertrifft.
Was bedeutet es für Sie, sich selbst zu erobern?
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