Tiefer Kommentar
Dieser Vers dient vor allem den Mönchen als strenge Warnung, die angeblich auf alle weltlichen Bindungen verzichtet haben, einschließlich der fünf Stränge sinnlichen Vergnügens (Reichtum, Schönheit, Ruhm, Essen und Schlaf). Allerdings kann der Wunsch nach Status und unverdientem Ruf die Gedanken eines Praktizierenden auf den Kopf stellen. Spiritueller Stolz schleicht sich oft allmählich ein. Ein Novize beginnt vielleicht bescheiden und respektvoll, aber wenn er eine höhere Ordination erhält, wächst sein Ego. Sie beginnen möglicherweise, Ehrfurcht einzufordern, fühlen sich beleidigt, wenn sie nicht mit hohen Titeln angesprochen werden, und sehen sich selbst als den Laien-Anhängern überlegen. Diese Bindung an das „Selbst“ erzeugt Gier nach Opfergaben und Autorität über Klöster. Große Meister haben immer gewarnt, dass der Verzehr der Opfergaben der Gläubigen ohne aufrichtige Kultivierung eine schwere karmische Schuld darstellt und dass die Freude am weltlichen Ruhm lediglich die Saat für zukünftiges Leid sät. Weltlicher Ruhm ist flüchtig wie Morgennebel oder ein Traum. Wahre spirituelle Vorbilder wie der Buddha und große erleuchtete Meister haben Reichtum und Status völlig aufgegeben und leben in äußerster Einfachheit. Mönche sollten Autoritätspositionen nicht als Quelle des Stolzes, sondern ausschließlich als Werkzeuge zur Verbreitung des Dharma betrachten und ihr Herz ungebunden halten, um spirituellen Ruin zu vermeiden.
Zen-KI-Assistent
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