Mit Sorgen spricht der Tor: "Mein Geld und meine Kinder!" "Sein" ist nicht mal er selbst, doch Kind und Geld noch minder.
Der Narr macht sich Sorgen und denkt: „Ich habe Söhne, ich habe Reichtum.“ In der Tat, wenn er selbst nicht sein Eigentum ist, woher kommen dann Söhne, woher kommt Reichtum?
Tiefer Kommentar
Die grundlegende Ursache menschlichen Leidens ist die Bindung an die Illusion des Selbst (Ego). Narren erschöpfen sich ständig beim Greifen nach äußeren Dingen und verkünden ängstlich: „Das sind meine Kinder, das ist mein Reichtum.“ Sie erkennen nicht, dass selbst dieser Körper und Geist vergänglich, konditioniert und nicht wirklich ihr Eigentum sind. Wie in der klassischen buddhistischen Geisteskultivierung hervorgehoben wird, binden uns äußere Umstände nicht zwangsläufig; Vielmehr binden wir uns durch unsere eigenen inneren Anhaftungen und Befleckungen. Wahre Befreiung entsteht, wenn wir das Licht nach innen richten, um die Wolken der Unwissenheit zu vertreiben und unsere inhärente Weisheit durchscheinen zu lassen.
Der Vers 62 aus Kapitel 5 des Dhammapada erklärt, dass ein Narr sich Sorgen um Besitz wie Kinder und Reichtum macht und diese als "mein" betrachtet. Doch selbst der eigene Körper und Geist sind nicht wirklich unser Eigentum, da sie vergänglich und bedingt sind.
Die eigentliche Ursache des Leidens ist die Anhaftung an die Illusion eines dauerhaften Selbst und an äußere Dinge. Wahre Befreiung entsteht, wenn wir erkennen, dass nichts wirklich "unser" ist und wir uns von diesen Anhaftungen lösen.
Was bedeutet es für Sie, wenn Sie erkennen, dass selbst Ihr eigener Körper und Geist nicht wirklich "Ihr" Eigentum sind?
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