Tiefer Kommentar
Dieser Dhammapada-Vers wurde vom Buddha im Jetavana-Kloster über den Ältesten Santakaya gelehrt. Der Geschichte zufolge achtete der Ehrwürdige Santakaya äußerst sorgfältig auf die Wahrung seines Benehmens. Jede Geste, Handlung und jedes Wort war sanft, höflich und höflich. Es heißt, er sei aus dem Schoß eines Löwen geboren worden. Nachdem Löwen Beute gefunden hatten, betraten sie Juwelenhöhlen und lagen sieben Tage lang auf einem Bett aus pulverisiertem Gold, vermischt mit Orpiment. Am siebten Tag untersuchten sie beim Aufstehen die Stelle. Wenn sie bemerkten, dass das Pulver durch ihren Schwanz, ihre Ohren oder ihre vier Beine gestört wurde, dachten sie: „Das ist meiner Abstammung nicht würdig“ und fasteten weitere sieben Tage, wobei sie sich noch sorgfältiger schützten. Erst wenn kein Staub aufgewirbelt wurde, sagten sie: „Das ist meiner Abstammung würdig“, dann verließen sie das Versteck, gähnten, streckten sich, sahen sich um, brüllten dreimal und gingen auf die Jagd. Der Älteste wurde aus einem solchen Löwenleib geboren und war immer ruhig. Seine würdevolle Haltung beeindruckte andere Mönche, die dem Buddha sagten: „Ehrwürdiger Herr, wir haben noch nie einen Einsiedler wie den Ehrwürdigen Santakaya gesehen.“ Beim Gehen schwingt er nie seine Gliedmaßen, gähnt nie und wedelt nie mit den Armen.“ Der Buddha sagte: „Ihr Bhikkhus, ein Einsiedler sollte wie der Älteste Santakaya sein – friedlich im Gehen, Stehen, Sprechen und Denken.“ Dann sprach der Buddha diesen Vers. (Auszug aus Dhammapada Stories, Bd. III, S. 291). Obwohl Verhalten eine äußere Form ist, spielt es eine große Rolle für das eigene Verhalten und den Nutzen für andere. Für Mönche ist die Aufrechterhaltung eines angemessenen Benehmens und subtilen Verhaltens unerlässlich. Einem neu ordinierten Mönch werden die vier Körperhaltungen gründlich beigebracht: Gehen, Stehen, Liegen und Sitzen. Grobe, ungeschickte Handlungen und Reden zeugen von einem Mangel an angemessenem Benehmen. Die Tugend eines Mönchs ist sehr edel. Der Buddha und die Patriarchen lehrten nicht nur durch Worte, sondern auch durch ihr Beispiel – sie verkörperten Tugend durch würdevolles Verhalten. Um solch eine würdevolle Tugend zu erlangen, müssen Praktizierende die Gebote einhalten. Durch die Einhaltung von Geboten werden die drei Handlungen Körper, Sprache und Geist rein. Wenn der Geist zur Ruhe kommt, verschwinden alle weltlichen Wünsche und Freuden. Das bedeutet, weltliche Bedingungen zu überwinden und in Frieden, Freizeit und Freiheit zu leben. Deshalb sagte der Buddha: „Ich nenne sie die Gelassenen“ – ein anderer Name für Nibbana.
Zen-KI-Assistent
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