In Wort und Tat nicht grob! Die Regeln streng beachten! Beim Essen Mäßigkeit! Stets nach Alleinsein trachten! Und höchste Geisteszucht: dies lehren die Erwachten. ( = Udāna IV,6)
Nicht verachten, nicht verletzen, Zurückhaltung gemäß dem Kodex der klösterlichen Disziplin, Mäßigung beim Essen, Verweilen in Einsamkeit, Hingabe an die Meditation – das ist die Lehre der Buddhas.

Tiefer Kommentar

Um diesen Vers besser zu verstehen, können wir ihn in zwei Teile teilen. Erstens: „Nicht verachten, nicht verletzen, Zurückhaltung gemäß dem Kodex der klösterlichen Disziplin.“ Verachtung, Kritik, Angriff und Verleumdung sind Formen negativer Rede, die ein aufrichtiger Praktizierender vermeidet, da er weiß, dass diese Worte dem Sprecher zuerst schaden. Man sollte nicht einmal diejenigen verachten, die sich strikt an die Disziplin halten, egal ob es sich um Mönche oder Laien handelt. Weisheit und Demut verhindern solche Arroganz. Zweitens: „Mäßigung beim Essen, Verweilen in Einsamkeit, Hingabe an die Meditation.“ Mäßiges Essen ist für die Gesundheit und die spirituelle Praxis von entscheidender Bedeutung; Ein Übermaß behindert die Meditation, während die richtige Balance sowohl das körperliche Wohlbefinden als auch die achtsame Präsenz unterstützt. Achtsames Essen – im Gegensatz zu hastigem, unbewusstem Konsum – ist eine Form der Disziplin. Darüber hinaus sucht der Praktizierende nach ruhigen Orten zum Meditieren und nährt den Geist mit „Dharma-Freude“ (Glück durch das Verstehen der Lehren) und „Meditationsfreude“ (die Gelassenheit, die man in tiefer Konzentration findet). Diese spirituellen Nahrungsmittel sind für das Gleichgewicht von Körper und Geist unerlässlich und führen letztendlich zu dauerhaftem Frieden und Glück.

🌿

Zen-KI-Assistent

Online

Willkommen. Ich bin dein Zen-KI-Begleiter, um dir zu helfen, über Vers 185 nachzudenken. Hast du Fragen oder möchtest du seine Bedeutung weiter erforschen?