Wer einmal Unrecht tat und lügt und sich nicht scheut Vor jener Welt, der ist zu Bösem stets bereit.
Für einen Lügner, der das eine Gesetz (der Wahrhaftigkeit) verletzt hat und der das Jenseits verachtet, gibt es nichts Böses, das er nicht tun kann.

Tiefer Kommentar

Dieser Vers entstand aus der falschen Anschuldigung, die Cinca-Manavika gegen den Buddha erhob, der von rivalisierenden Sekten dazu angestiftet wurde, seinen Ruf zu ruinieren. Sie täuschte eine Schwangerschaft vor, indem sie sich eine Holzscheibe an den Bauch band, und beschuldigte öffentlich den Buddha, der Vater zu sein. Die Verschwörung wurde aufgedeckt, als die Götter die Bindung aufbrachen und so die Täuschung aufdeckten. Der Buddha blieb die ganze Zeit ruhig und verdeutlichte damit die Macht der Wahrheit über die Lüge. Diese Lehre warnt davor, dass diejenigen, die den Weg der Wahrheit verlassen, lügen und die moralischen Konsequenzen ihres Handelns (das Jenseits) leugnen, zu allem Bösen fähig sind. Es dient als Erinnerung daran, dass moralische Integrität die Grundlage des spirituellen Lebens ist und dass böswillige Absichten unweigerlich zum eigenen Untergang führen.

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