Tiefer Kommentar
Der Buddha liefert eine praktische Analogie: Eine Hand ohne offene Wunde kann mit Gift umgehen, ohne sich zu infizieren. Umgekehrt infiziert sich eine verletzte Hand leicht durch Schmutz oder Gift. Ebenso leben diejenigen, die böse Taten begangen haben, in ständiger Angst und Paranoia und haben das Gefühl, dass das Gesetz oder ihre Feinde ihnen ständig auf der Spur sind. Sie verlieren ihre Freiheit, weil ihr Geist durch ihre eigenen Missetaten „verwundet“ ist. Um ein sinnvolles und furchtloses Leben zu führen, muss man seine „Hände“ frei von den Wunden des Bösen halten. Eine Person, die schädliche Handlungen unterlässt, besitzt enorme spirituelle Stärke. Dabei handelt es sich nicht um die arrogante Furchtlosigkeit eines widerspenstigen Kriegers, der sich auf rohe Gewalt verlässt, sondern um das tiefe Selbstvertrauen von jemandem, der seinen eigenen Verstand und seine Gefühle unter Kontrolle hat. Sie säen den Wind nicht, deshalb haben sie keine Angst vor dem Wirbelsturm. Sie sind frei von Vorurteilen und hegen nur Mitgefühl. Der Buddha rät uns, unseren Geist sorgfältig zu schützen. Indem wir unsere körperlichen und geistigen Hände rein halten, können wir unsere Handflächen in wahrem Frieden zusammenlegen, das Universum anlächeln, unsere tiefe Verbundenheit mit der gesamten Existenz erkennen und achtsam und ohne Angst leben.
Zen-KI-Assistent
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